Unfallkasse Baden-Württemberg

Gefährdungsbeurteilung im Forstbetrieb

Eine Arbeitshilfe für Führungskräfte

Nach dem Arbeitsschutzgesetz und der Unfallverhütungsvorschrift „Grundsätze der
Prävention“ (GUV-V A1) müssen alle Arbeitgeber eine Gefährdungsbeurteilung für ihren Betrieb erstellen. Viele Forstbetriebe beklagten den damit verbundenen Zeitaufwand und hatten keine oder unvollständige Gefährdungsbeurteilungen, obwohl sich immer wieder schwere Arbeitsunfälle ereigneten.

Dies hat die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Ministerium für Ernährung und Ländlichen Raum dazu veranlasst, in einer gemeinsam besetzten Arbeitsgruppe, eine zeitgemäße Arbeitshilfe zu entwickeln. Diese Arbeitshilfe soll es den Führungskräften der unteren Forstbehörden ermöglichen mit einem vertretbaren Aufwand ihre Aufgaben entsprechend § 5 und 6 des Arbeitsschutzgesetzes zu erfüllen. Der Forstbetrieb erhält mit der ausgearbeiteten Gefährdungsbeurteilung mehr Rechtssicherheit und einen systematischen Überblick über die Verantwortlichkeiten im Arbeitsschutz.

Wesentlicher Inhalt der Arbeitshilfe ist eine Musterdokumentation für einen fiktiven Forstbetrieb. Diese Musterdokumentation befindet sich in einer bearbeitbaren Version auf der beigefügten CD, sodass dieses Muster durch den jeweiligen Forstbetrieb auf seine individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann.
Die erstmalige Einführung der Arbeitshilfe wird von den zuständigen Fachkräften für Arbeitssicherheit und den zuständigen Aufsichtspersonen unterstützt, indem sie interessierten unteren Forstbehörden einen eintägigen Workshop anbieten.

Mitgliedsbetriebe der Unfallkasse Baden-Württemberg können diese neue Arbeitshilfe kostenlos bestellen unter Druckschriftenversand@uk-bw.de  oder downloaden: Gefährdungsbeurteilung im Forstbetrieb